Rentenhöhe | Rentenhöhe und Rentenberechnung- Das gibts vom Staat |
| Friday, 18. May 2007 | |
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Berechnung der Altersrente - Von was die Höhe der Rente abhängt
![]() Rentenhöhe: schön wenn man wüsste wieviel man bekommt monatliche Rente= Entgeldpunkte x Zugangsfaktor x Rentenartfaktor x Rentenwert Exakte Rentenhöhe ist erst bei Rentenantritt feststellbarEine genaue Rentenberechnung für die Zukunft lässt sich nicht exakt durchführen.
Denn die Höhe der Altersrente ist davon abhängig wieviel man in seinem ganzen Arbeitsleben an Einkommen hatte. Daher kann man die Rente erst genau berechnen, wenn man die versicherungsplfichtigen Arbeitsentgelte aller Jahre kennt, in denen man gearbeitet hat.
Zwar kann man die zukünftige Rente hochrechnen, aber dieser Wert spiegelt dann nur die Rentehöhe wieder, die man bekommen würde, wenn sich die aktuelle Gesetzeslage nicht ändert, das Durchschnittseinkommen aller Versicherten gleich bleibt, und Sie selbst bis zur nächsten Rente immer gleich hoch verdienen werden und nie mit dem Arbeiten aussetzen. Daher sollte man sich nicht auf solche Hochrechnungen verlassen.
Wer eine exakte Hochrechnung seiner zukünftigen Rente trotzdem haben möchte, bekommt diese bei den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung. Dort kann man eine sogenannte Renteninformation anfordern.
Eine offizielle Renteninformation berücksichtigt das Einkommen der letzten 5 Jahre und zeigt eine Monatsrente auf, die man bekommen würde, wenn man bis zum Renteneintrittsalter voll durch arbeitet und den Durchschnittsverdienst der letzten fünf Jahre hätte. Aber auch dieses Dokument basiert wie gesagt nur auf Hochrechnungen.
Da alle Vorrausberechnungen keine garantierten Werte liefern, ist es viel wichtiger zu Wissen von welchen Faktoren die tatsächliche Rentenhöhe abhängt und auf was man als zukünftiger Rentenbezieher achten muss, damit die Rente möglichst hoch ausfällt. Nachfolgend einige Erklärungen und Tips.
Möglichst hohe Rente bekommen: Darauf kommt es anRentenpunkte: Für jedes Jahr das man voll gearbeitet hat bekommt man von den Trägern der gesetzlichen Rentenversicherung einen sogenannten Rentenpunkt gutgeschrieben. Je mehr Rentenpunkte man sammeln kann, umso üppiger fällt die Altersrente einmal aus. Aber nicht nur Jahre in denen man Erwerbstätig war fliessen mit in die Rechnung ein und steigern so die Rente. Auch für bestimmte beitragsfreie Zeiten erhält man Renten bzw. Entgeltpunkte gutgeschrieben. Zu diesen Zeiten zählen vor allem Zeiten für die Kindererziehung. Für ab dem 1.2.1992 geborene Kinder bekommt man 3 Entgeltpunkte gutgeschrieben. Für vorherige Geburtenjahrgänge gibt es einen Punkt. Des weiteren werden die Rentenbeiträge des Erziehenden zwischen dem 3. und dem 10. Lebensjahr des Kindes höher bewertet. Wer mehr als ein Kind hat, bekommt weitere Zuschläge. Pflegt man einen Angehörigen der in eine der 3 gesetzlichen Pflegestufen eingeordnet ist und die Zeit in der man pflegt 14 Stunden pro Woche oder mehr beträgt, so zahlt die Pflegeversicherung für den Pflegenden über diese Zeit Beiträge in die Rentenkasse ein. Rentenpunkte können auch für Pflegekinder oder Adoptivkinder beantragt werden.
Rentenzugangsfaktor:Wer mindestens 45 Jahre Beiträge eingezahlt hat (also wer 45 Rentenpunkte gesammelt hat), der kann mit 65 Altersrente ohne Kürzungen beantragen solange er 1947 oder früher geboren ist.
Rentenartfaktor:Dieser ist ein weiteres Kriterium welches die entültige Rentenhöhe mitbestimmt. Er dient dazu die Rentenhöhe an die jeweilige Rentenart anzupassen. Denn die gesetzlichen Rentenkassen leisten verschiedene Rentenzahlungen. Hierzu gehören ausser der Altersrente z.B. die Erwerbsminderungsrente oder die Hinterbliebenenrente. Je nach Art der Rente wird mit einem anderen Renten-Art-Faktor multipliziert. Für Altersrenten beträgt der Rentenartfaktor 1. Rentenwert:Der Rentenwert gibt den Wert in Euro an, den man für einen Rentenpunkt erhält. Der aktuelle Rentenwert beträgt derzeit 24,13 Euro in den neuen Bundesländern und 27,20 Euro in den alten Bundesländern (Stand vom 01.07.2009).
Eigene Rentenberechnung unnötig - besser eine ofizielle Renteninformation anfordernAuch wenn man weiss wie die Rente berechnet wird, ist es unnötig eigene Kalkulationen aufzustellen. Auch die meisten Online-Service-Rechner lassen nur eine ungenaue Berechnung zu. Wenn sie wissen möchten, wie hoch Ihre vorraussichtliche Rente wäre, dann macht es am meisten Sinn auf die Renteninformation der Rentenversicherungsträger zu warten. Diese bekommen Sie automatisch zugeschickt. Sollten Sie noch keine Renten-Information erhalten haben, so können Sie diese Renten-Information bei der gesetzlichen Rentenversicherung anfordern. Je nach Lebensalter ist die Häufigkeit mit der man eine Renten-Information zugeschickt bekommt unterschiedlich. Je Älter man ist, umso öfter kommt diese Information per Post. Dort sind alle wichtigen Berechnungen und Zahlen zur Renten enthalten.
Das ist evt. auch interessant für Sie: Private Vorsorge um früher in Rente gehen zu können Durch eine Einmalzahlung eine Lebenslange Sofort-Zusatzrente erhalten Nebenjob: Was man zur Rente dazuverdienen darf Kommentare (2)
![]() geschrieben von Ingo, August 16, 2009
Der Rentenzugangsfaktor stimmt nicht, auch wer 45 Jahre gearbeitet hat,der bekommt nicht automatisch 45 Rentenpunkte.
Bei einer Tätigkeit als Lagerarbeiter habe ich einen zuwachs von Rentenpunkte im Bereich von ( 0,7 - 0,75 ) Punkten pro Jahr. Das gibt nicht so sehr viel Rente. Privat versichern ????? Wovon? Also arbeiten bis die Gesundheit versagt ? Na ja es ist wahrscheinlich so. Ihre Meinung dazu? - Schreiben Sie einen Kommentar
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****Editiert von Redaktion*****
Hallo Herr T.L.,
für vor dem 1.2.1992 geborene Kinder wird 1 Rentenpunkt anerkannt. Man kann Punkte auch für Pflegekinder bei der gesetzlichen Rentenkasse beantragen.
*****Ende*****
Ich muss noch 30 Jahre bis zur Rente arbeiten und bin mir sicher, dass sich bis dahin diese Art von Rentenberechnung nicht halten wird. Ich bin der Meinung, wer 45 Jahre gearbeitet hat, sollte verdienter Maßen auch ohne Abzüge in Rente gehen können, egal wie hoch sein Verdienst war, denn die Leute die am härtesten arbeiten, haben eh die geringsten Löhne.