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Private Pflegezusatzversicherung
Monday, 17. September 2012

Pflege Versicherung Privat

Die Hälfte aller Bundesbürger wird laut Statistik einmal ambulant oder stationär Pflegebedürftig. Heisst: Diese Menschen sind auf Hilfe angewiesen um den normalen Alltag bewältigen zu können. Vor allem im Alter ist das Risiko hoch: Dreiviertel aller Pflegebedürftigen ist 70 Jahre oder älter.

Alle die es erwischt, erhalten finanzielle Unterstützung durch die staatliche Pflegeversicherung. Je mehr Hilfe man benötigt umso höher sind die Leistungen. Unterschieden werden dabei 3 Pflegestufen, nach schwere der Pflegebedürftigkeit. Doch die Zahlungen reichen bei weitem nicht aus um die tatsächlichen Kosten der Pflege zu decken. Für die Mehrkosten muss laut Gesetz das Ersparte des Leistungsempfängers herhalten. Ist hier nichts vorhanden, dann müssen der Ehepartner oder die Kinder für die Restkosten aufkommen. Abhilfe schafft eine private Pflegeversicherung. Je nach Variante, Pflegetagegeld- oder Pflegekostenzusatzversicherung, übernimmt sie einen Grossteil der Kosten die durch die gesetzliche Pflegeversicherung nicht abgedeckt werden.






Rechenbeispiel:
Die stationäre Pflege in einem Alten oder Pflegeheim in der höchsten Stufe kostet über 3000 Euro pro Monat. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt maximal 1550 Euro (Im Härtefall 1918 Euro). Wer nicht genügend Einkommen (Rente, Versicherungen) hat, dem hilft das Sozialamt weiter und zahlt die Mehrkosten. Allerdings fordert das Amt die Zahlungen vom Ehepartner oder den Kindern der Pflegebedürftigen Person wieder zurück. Eine Pflegezusatzversicherung verhindert, dass man als Pflegefall vom Sozialamt abhängig wird oder die Angehörigen für Mehrkosten aufkommen müssen.



Private Pflegeversicherung möglichst früh abschliessen


Oft wird erst an den Abschluss einer Pflegezusatzversicherung gedacht, wenn man selbst oder die Eltern betroffen sind. Das hat Nachteile. Denn je Älter man ist, umso teurer ist der Beitrag zu einer Pflege-Zusatzversicherung. Personen die Älter als 60 sind, haben es oft schwer überhaupt einen Vertrag zu bekommen.Viele Versicherungsgesellschaften lehnen den Antrag auf Versicherung, ab einem gewissen Lebensalter komplett ab. Bekommt man doch einen Vertrag dann nur für einen hohen Beitrag. 40 jährige können bei einem günstigen Versicherer bereits ab 20 Euro pro Monat unterkommen. Menschen jenseits der sechzig zahlen für die gleiche Versicherung 100 Euro oder mehr.


Vorerkrankung macht Beitrag zu einer Zusatzpflegeversicherung teurer


Hat man als Versicherter Vorerkrankungen, dann kostet das. Alle Versicherungen berechnen für vorhandene Erkrankungen Risikozuschläge. Wer zu krank ist wird ganz abgelehnt und erhält keinen Vertrag. Um festzustellen wie krank der Antragsteller bei Versicherungsbeginn ist, muss ein Formular mit Gesundheitsfragen ausgefüllt werden. Des weiteren entbindet der Antragsteller behandelnde Ärzte von Ihrer Schweigepflicht. So kann die Versicherung den Kunden durchleuchten und prüfen zu welchem Preis die Versicherung angeboten wird.

Beim ausfüllen dieses Antrags sollte gewissenhaft vorgegangen werden. Denn wer Krankheiten verschweigt oder etwas vergisst riskiert den Versicherungsschutz. Im schlimmsten Fall muss die Versicherung nicht zahlen, wenn man sie benötigt. Die bisher gezahlten Beiträge sind trotzdem verloren.


Varianten der Pflegeversicherung: Pflegegeld-Tarif und Pflegekosten-Tarif


Wer eine private Pflegeversicherung abschliessen möchte, hat zwei Möglichkeiten zur Auswahl: Den Pflegetagegeld- oder Pflegekostentarif.

Eine Pflegekostenversicherung zahlt nur dann, wenn der Versicherte die entstandenen Kosten nachweist. Geld muss also immer schriftlich bei der Versicherung angefordert werden und man muss für die entstandenen Pflegekosten in Vorkasse gehen. Das Geld steht somit auch nicht zur freien Verwendung zur Verfügung sondern wird nur für bestimmte Pflegezwecke gezahlt. Bei einigen Verträgen bekommt man für die Pflege Zuhause durch Angehörige oder eine professionelle Pflegekraft überhaupt keine Zahlungen. Das ist ein Nachteil, denn kaum jemand weiss bei Abschluss der Versicherung wie er einmal gepflegt werden möchte.

Die Pflegetagegeldversicherung hingegen zahlt einen täglichen Pflegesatz. Man erhält pro Tag einen bestimmten Betrag für die Pflege zur Verfügung gestellt und monatlich überwiesen. Das Geld ist an keinen bestimmten Zweck gebunden. Man kann sich also frei aussuchen wie das Tagegeld für die Pflege verwendet. Die Höhe des Tagegelds ist von der Pflegestufe abhängig. Als Berechnungsgrundlage wird die höchste Pflegestufe , Stufe 3, herangezogen. Ist man auf weniger Pflege angewiesen und kommt z.B. nur in Pflegestufe 2, dann zahlt die Versicherung das Pflegetagegeld nur Anteilsmässig. Nur mit einer Pflegetage-Geld-Versicherung hält man es sich auf Dauer offen ob man im Heim oder auch Zuhause gepflegt werden möchte.





Klauseln, AGB und Kleingedrucktes


Viele Verträge für eine private Pflegerente sehen nicht gerade Verbraucherfreundlich aus. Meiden sollte man möglichst Verträge mit Warte-und Karenzzeit. Unterschreibt man einen Vertrag mit Wartezeit, dann fliesst die erste Leistung aus der Versicherung frühestens nach 3 Jahren Beitragszahlung.

Bei der Karrenzzeit hingegen müssen nach Attestierung der Pflegebedürftigkeit erst einmal einige Monate verstrichen sein, bis die Versicherung zahlt. Ebenso nicht zu unterschreiben ist ein Vertrag, bei dem ein Nachweis der Pflegebürftigkeit wiederholt vorzulegen ist. Denn das heisst: Jahr für Jahr muss der Anspruch auf Pflegeleistungen aus der Versicherung neu bewiesen werden. Das ist auf Dauer lästig und für Pflegebedürftige oft auch schwer zu bewältigen.


Pflege-Bahr - Staatliche Förderung ausnutzen
Den Notstand der gesetzlichen Pflegeversicherung hat mittlerweile auch die Politik erkannt und steuert gegen. Ab dem 1.1.2013 sollen private Pflegeversicherung mit 5 Euro monatlich gefördert werden. Die Förderung gilt nur für neue Verträge. Wer vor diesem Datum bereits einen Vertrag abgeschlossen hat geht leer aus. Damit die Zulage fliessen kann gilt eine Bedingung: Mindestens 10 Euro muss der Kunde jeden Monat in den Pflegevertrag einzahlen. Wer also ohnehin vorhat eine private Pflegezusatzversicherung abzuschliessen, für den lohnt es evt. bis 2013 zu warten.






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Pflegegeld und Pflegestufen: Was die Sozialversicherung zahlt
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Vergleich zur Pflegeversicherung

Mit dem nachfolgenden Forumlar können Sie sich ein Tarifbeispiel für eine Pflegeversicherung berechnen lassen und einen Anbietervergleich sowie eine Beratung von einem Versicherungsexlerten anfordern.

Kommentare (1)Add Comment
0
Pflegezusatzversicherung
geschrieben von kabe18, November 27, 2013
smilies/cry.gifD.h. also,das ich monatlich eine Pflegezusatzversicherung bediene und im Pflegefall wird diese mit herangezogen.
Dann kann ich auch drauf verzichten wenn ich keine Angehörigen habe und bekomme dann das restliche Geld vom Sozialamt.
Wir sparen also für den Staat und die Bonzen lassen es sich gut gehen.

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Letzte Aktualisierung ( Sunday, 24. March 2013 )