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Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung
Friday, 11. January 2013

Leistungen der Pflegeversicherung

Was bekommt man von der gesetzlichen Pflegeversicherung wenn man zum Pflegefall wird? Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, da es eine Vielzahl an Zuschüssen, Sachleistungen, Beihilfen und direkten Zahlungen für den Pflegenden, aber auch für die Angehörigen gibt. Grundlegend werden die Pflegeleistungen hinsichtlich der zu bestimmenden Pflegesätze in drei Hauptbereiche eingeteilt.



Pflegegeld

Der erste Bereich ist das Pflegegeld. Das Pflegegeld ist grob gesagt für die Pflegefälle geeignet, die ihre Pflege noch einigermaßen selbstbestimmt organisieren können. Im Rahmen des Pflegegeldes bekommt die zu pflegende Person einen bestimmten Pflegesatz zugeteilt, den er beispielsweise für bestimmte Leistungen eines Pflegedienstes aufwenden oder aber an Angehörige weiter geben kann, die sich für die Pflege einsetzen.


Ambulante Pflege

Der zweite Bereich ist die ambulante Pflege, also wenn für die Pflege ein ambulanter Pflegedienst in Anspruch genommen wird. Das heißt, die Pflege findet in häuslicher Umgebung statt, jedoch steht ein externer, ambulanter Pflegedienst zur Verfügung.


Stationäre Pflege

Der dritte Bereich ist die stationäre Pflege. Hier gibt es eine Unterscheidung zwischen vollstationärer und teilstationärer Pflege. Unter der vollstationären Pflege ist eine vollständige Heimunterbringung der zu pflegenden Person zu verstehen. Bei der teilstationären Pflege befindet sich, wie der Name schon sagt, die zu pflegende Person nur einen Teil des Tages in einer Pflegeeinrichtung. Beispielsweise, dass die zu pflegende Person nur über Tag oder nur über Nacht in ein Pflegeheim kommt und den Rest der Zeit in der gewohnten häuslichen Umgebung verbringt.

Der Unterschied zwischen Pflegegeld und den Leistungen bei ambulanter Pflege und stationärer Pflege ist neben den unterschiedlichen Pflegesätzen vor allem die Verwendungsmöglichkeit. Während beim Pflegegeld der Pflegende oder die Angehörigen sich sozusagen selbst um die Pflege kümmern und deshalb die Mittel aus der gesetzlichen Pflegeversicherung in einem gewissen Rahmen relativ frei verwenden können, rechnet die gesetzliche Pflegeversicherung bei der ambulanten und stationären Pflege direkt mit den jeweiligen Leistungserbringern, also dem ambulanten Pflegedienst oder dem Pflegeheim, ab.



Leistungsumfang wird an Pflegestufen festgelegt

Innerhalb der drei Bereiche Pflegegeld, ambulante und stationäre Pflege, gibt es jeweils drei Pflegestufen, auch bekannt als die Pflegestufen I, II und III. Über der Pflegestufe III gibt es noch eine weitere, vierte Stufe, nämlich den so genannten „Härtefall“, der wie der Name schon sagt nur für besondere Härtefälle vorgesehen ist. Darüber hinaus gibt es noch die „inoffizielle“ Pflegestufe 0.


Die Pflegestufe 0 greift für Menschen, deren Alltagskompetenz erheblich eingeschränkt ist, vor allem trifft dies auf Menschen mit Demenzerkrankung zu. Hier besteht in der Pflegestufe 0 ebenfalls ein Leistungsanspruch. Darüber hinaus wurde das Pflegegeld in den übrigen Stufen für demenziell erkrankte Menschen zum 1. Januar 2013 im Rahmen des „Pflege-Neuausrichtung-Gesetzes“ erhöht.


Seit dem Jahr 2012 gelten laut Bundesministerium für Gesundheit folgende Pflegesätze. Bei der ambulanten Pflege betragen die Leistungen in der Pflegestufe I 450 Euro, in Stufe II 1.100 Euro und in Stufe III 1.550 Euro pro Monat. Die Leistung im Härtefall beträgt bei der ambulanten Pflege monatlich 1.918 Euro.

Bei der stationären Pflege betragen die Leistungen in der Pflegestufe I 1.023 Euro, in Stufe II 1.279 Euro und in Stufe III 1.550 Euro. Die Leistung im Härtefall beträgt hier 1.918 Euro pro Monat.


Beim Pflegegeld liegen die Leistungen in der Pflegestufe I bei 235 Euro, in Stufe II bei 440 Euro und in Stufe III bei 700 Euro. Eine Härtefallregelung ist beim Pflegegeld nicht vorgesehen. Demenziell erkrankte Menschen erhalten seit 1. Januar 2013 ein erhöhtes Pflegegeld, dies beträgt in er Pflegestufe I 305 Euro, in Stufe II 525 Euro und in Stufe III 700 Euro. Darüber hinaus gibt es für demenziell Erkrankte noch die bereits beschriebene Pflegestufe 0 in der das Pflegegeld 120 Euro pro Monat beträgt.

Die Einteilung in eine der Pflegestufen wird vom „Medizinischen Dienst der Krankenversicherung“ (MDK) durchgeführt. Dabei handelt es sich um eine neutrale Begutachtungsstelle, die eine mögliche Pflegestufe an Hand eines unabhängigen Gutachtens festlegt.



Darüber hinaus gibt es noch den Fall der Kurzzeitpflege. Also wenn der Pflegefall nur für einen kurzen Zeitraum eine stationäre Pflege benötigt. Dies kann zur besseren Genesung einer schweren Krankheit der Fall sein oder wenn die für die häusliche Pflege zuständigen Angehörigen für einen gewissen Zeitraum nicht in der Lage sind, die Pflege zu übernehmen. Die Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung zur Kurzzeitpflege werden dabei jedoch unabhängig von Pflegestufen und den dort geltenden Sätzen bewilligt und betragen 1.550 Euro pro Jahr. Die Kurzzeitpflege ist jedoch bei der Frage, welche monatlichen Belastungen auf die zu Pflegenden selbst und deren Angehörigen zukommen können zu vernachlässigen.


Wer sich die Zahlungen aus der Pflegeversicherung anschaut, wird womöglich zunächst den Eindruck gewinnen, dass dies doch eine ganze Menge Geld sei. Doch die Frage ist natürlich, wie hoch die Kosten sind, die durch Pflegeleistungen entstehen können. Stellt man diese beiden Posten, also die Zahlungen aus der Pflegeversicherung und die tatsächlich anfallenden Pflegekosten durch ambulante Dienste oder Pflegeheime gegenüber, wird in vielen Fällen eine Sache schnell klar: Das Geld aus der gesetzlichen Pflegeversicherung reicht nicht aus um all diese Leistungen finanzieren zu können. Für diese, so genannte Pflegekostenlücke, muss also das Privatvermögen her halten.

Lesen Sie weiter in diesem Bericht, zur nächsten Seite: Was Pflege kostet und wer für die Kosten aufkommen muss


Lesen Sie das gesamte Pflegespezial:
Private Pflegeversicherung: Die Vorsorge mt Pflegetagegeld
Pflegebedürftigkeit: Wie viel Menschen künftig Pflegebedürftig werden
Wie hoch der Beitrag zu Pflegeversicherung ist
Pflegegeld und Pflegestufen: Was die Sozialversicherung zahlt
Finanzierbar? Kosten für Pflege im Heim oder durch Angehörige


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Letzte Aktualisierung ( Friday, 11. January 2013 )